VPOD Region Bern Städte, Gemeinden, Energie
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Geschätzte Kollegen In der Beilage findet ihr einen Anschlag/Flugi für die Anschlagbretter wegen der Pensionskasse. Das Reglement wird wohl im grossen und ganzen so durchgehen, wie wir uns das wünschen. Aber schon bei der zweiten Lesung wollen die Bürgerlichen Parteien und die Mitteparteien (inkl. GFL) Anträge für einen zukünftigen Primatwechsel einreichen. Es ist also durchaus notwendig, dass wir klarmachen, dass wir dran bleiben. Ein Primatwechsel würde bedeuten, dass die Stadt 400 bis 500 Millionen Franken in die Pensionskasse einzahlen müsste, damit die Leistungen so bleiben, wie sie sind. Das ist sehr unwahrscheinlich. Für Bernmobil oder ewb kann ich mir das schon gar nicht mehr vorstellen. Also mobilisieren wir, aber mit angezogener Handbremse. Wir wollen den Stadtrat weder provozieren noch ihm drohen. Bitte keine Fahnen mitnehmen und auch keine Zwischenrufe machen. Herzliche Grüsse Michel

Link: Flugblatt


ERSTER ERFOLG !

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen
Erfolg für den vpod und das städtische Personal. Der Berner Stadtrat hat seinen Entscheid betreffend Artikel 18 Personalreglement vom 3. Juni 2010 eigentlich aufgehoben. Somit bleibt der ordentliche Altersrücktritt vorläufig bei 63 Jahren für das städtische Personal. Der Stadtrat will einen flexibilisierten Altersrücktritt. Damit rennt er beim vpod nicht nur offene Türen ein, sondern dieser ist bereits seit Jahren möglich gemäss Art. 28 ff des Personalvorsorgereglements (PVR). Nur Lippenbekenntnis für die Sozialpartnerschaft? Der Stadtrat hat zumindest ein Lippenbekenntnis für Sozialpartnerschaft ausgesprochen. Wir werden ihn jedoch beim Wort nehmen.
Der vpod wird gerne auf diese Verhandlungen eintreten und die Flexibilisierung weiter ausdehnen, entsprach dies doch von jeher seiner Politik. Die Vorbereitungen für die Totalrevision des Pensionskassenreglements sind denn auch schon länger in Arbeit. Entgegen den Unwahrheiten, die zum Beispiel von Stadtrat Peter Künzler, GFL, verbreitet wurden. Danke für die Kundgebung vom 10. Juni 2010. Dieses Zurückkrebsen des Stadtrates war nur möglich dank des konsequenten und geschlossenen Handelns von vpod und Personal. Dies fand seinen Ausdruck in der machtvollen Pro-testkundgebung vom 10. Juni 2010, dafür danken wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Was hat der Stadtrat nun genau entschieden? Der Stadtrat hat den Gemeinderat beauftragt, in der laufenden Totalrevision des Personalvor-sorgereglements (PVR) einen Vorschlag vorzulegen. Dieser Vorschlag soll „eine Flexibilisie-rung des Rücktritts- und Rentenalters der städtischen Angestellten“ vorsehen. Der Gemeinderat soll diesen Vorschlag mit den Sozialpartnern erarbeiten. Der zweite Absatz des Stadtratsbeschlusses sieht vor, dass eine allfällige Rentenerhöhung erst am 1. Januar 2012 in Kraft treten würde. Dies jedoch nur, wenn bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Ergebnis zwischen den Sozialpartnern zustande gekommen ist. Der Stadtrat kann ebenso die Frist verlängern, wenn noch kein Ergebnis zustande gekommen wäre. Aufgrund dieser Voraussetzungen und angesichts der Beschwerde scheint uns somit eine Rentenerhöhung vom Tisch zu sein. Die Beschwerde gegen den Entscheid vom 3. Juni 2010 des Stadtrates wird der vpod aufrecht erhalten und fristgerecht einreichen.


 

 

 


 

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